Von Mömbris nach Mumbai
beschreibt biografisch Gabriele Wolfs Erlebnisse
Die wahre Bestimmung finden. Lebensgewohnheiten über Bord werfen. Sich selbst vertrauen. Verantwortung übernehmen. 2003 reiste Gabriele Wolf das erste Mal nach Indien. Beruflich und privat war sie an ihre Grenzen gestoßen. Was sie in Indien suchte, schließlich auch fand und mit zurück in ihren Alltag nahm, war die Erfahrung, sich zu 100% ins Leben zu stürzen, mit allem Leid, Schmerz und aller Trauer, die dazugehören.
Kurz gelesen
Leseprobe
Mein Weg, der Weg des Lebens
Freude und Liebe – Leid und Schmerz sind wie Himmel und Hölle verbunden und vom Grunde her eins
Gerade befinde ich mich zum dritten Mal in Indien.
Bei meinem ersten Besuch 2003 war ich 45 Jahre alt und fühlte mich wie ein kleines Kind. Voller Wissensdurst und Verlangen, dieses Land zu begreifen und kennenzulernen, begab ich mich unwissend auf meine Lebensreise.
Indien kennen lernen - mit all seinen Facetten. Bestandteile dieser ersten Indienreise waren ein Besuch bei meiner Freundin Ruth, die damals mit ihrer Familie in Bombay lebte, und die Begegnung mit Stefan, einem Freund aus der Vergangenheit, dem ich nach 17 Jahren wieder begegnet bin. Mit ihm war ich in Goa verabredet. Mich auf diese Reise zu begeben, hatte seinen Ursprung auch in der Tatsache, dass ich auf der Suche nach etwas ganz anderem und war.
Zu jener Zeit befand ich mich inmitten einer Phase der Neuorientierung. Meine langjährige Beziehung mit Reinhard näherte sich dem Ende und das Leben bescherte mir zum zweiten Mal Stefan. Parallel dazu stand ich auch beruflich auf einem Scheideweg und machte gerade eine Ausbildung zum Organisations- und Familienstellen. Über meine Kolleginnen habe ich erfahren, dass ich in Indien unbedingt Sai Baba besuchen sollte. „Ein Wink mit dem Zaunpfahl“?
Ich wurde neugierig und schaute unverzüglich im Internet nach. Sogleich haben diese Bilder Liebe in mir geweckt und das Interesse, mir das einfach mal anzuschauen. Heute empfinde ich große Dankbarkeit für das, was mich dort gefunden hat.
Puttaparthi, 22. Januar 2009
Anfang und Ende
In jedem Anfang steckt ein Ende,
und in jedem Ende steckt ein Anfang
Meine Reiseplanung begann im Markt Mömbris - einer Gemeinde im Spessart. Dort lebte ich seit 15 Jahren in der Partnerschaft mit Reinhard. Diese Epoche war für mich sehr wertvoll. In dieser Zeit habe ich die große Chance bekommen, mich persönlich und beruflich neu auszurichten. Mit diesen neuen Werten hat sich mein Leben von Grund auf verändert.
Ursprünglich bin ich gelernte Kranken- und OP-Schwester. Diesen Beruf hatte ich zu der Zeit schon aufgegeben, da ich in ihm nicht mehr die Erfüllung fand, welche ich mir erhofft hatte und die anfangs auch da war. So richtig wusste ich es auch nicht, was ich wollte. Bezie- hungsweise, ich wusste es schon, konnte jedoch niemanden in der „Geschäftswelt“ davon begeistern.
Mit Reinhard war ich jedoch in der Lage, neue, berufliche Perspektiven aufzunehmen und umzusetzen. Als er dann in die Selbstständigkeit wechselte, Seminare, Workshops und
Coachings für Führungskräfte und Mitarbeiter in Firmen und Unternehmen durchführte, kam in mir der Impuls, dass genau diese Tätigkeit die richtige für mich sein könnte. Als unerschütterliche Individualistin konnte ich mich, im Gegensatz zu Reinhard, nicht so sehr für die klassische Varianten dieser Arbeit begeistern. Es musste etwas Besonderes sein, etwas, in dem ich mich erkennen konnte und das zugleich meiner Lebensphilosophie entsprach.
Auf meinen umfangreichen Recherchen wurde ich fündig: Outdoor-Trainerin!
Ja, ich wollte als Outdoor-Trainerin aktiv zur Entwicklung und Bildung von Arbeitsteams in Unternehmen beitragen.
WOW, das war es! ...
Weiterempfehlen
Seite drucken
Inhalt / Sitemap
Kooperation
Lichtstation
Marc Aurel
Besuchen Sie mich auf Facebook